Freitag, 8. September 2017

Schulanfang ..

*
lange ist es her und doch sind es Ereignisse die sich im Kopf eingenistet haben ..
viele junge Leute haben kaum noch Erinnerungen an früher..vielleicht weil sie schon in der Kindheit zu viel erlebt haben
wir waren nicht abgelenkt durch fernsehen und autofahren und ständige neue Eindrücke 
eingeschult wurde ich in Flensburg Ostern 1952
es war meiner  Erinnerung nach eine Mädchenschule
auch wenn die Recherche da wenig hergibt
ich habe schon einmal versucht etwas über sie herauszubekommen 
aber das ist gar nicht so einfach 
denn irgendwie stimmen meine Erinnerungen nicht so ganz überein
vom " Bild " her wurde ich in der Willy-Weber Schule eingeschult 
im Kopf habe ich aber dass sie St. Jürgen(s )schule hieß
kann aber auch sein dass ich es verwechsele mit dem Namen der Lehrerin 
das war eine Frau oder Fräulein Jürgensen und die Direktor hieß wohl auch so ..
und dann gab es ja auch noch die St. Jürgen Kirche 😉

jetzt habe ich die Tage meine Schulzeugnisse der Volksschule gesucht
ich habe nur die vom Gymnasium gefunden
keine Ahnung wo ich die wieder hingeräumt habe
ich weiß allerdings nicht ob ich das Zeugnis von Flensburg noch besitze
dort müsste ja die Schule drauf stehen


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/28/Juergensgaarder_Str._42%2C_Flensburg.jpg
 Quelle wiki
dort vor der Backsteinmauer wurde ich fotografiert ..eher da vorne wo die Klettergerüste stehen
damals gab es das noch nicht .. und die Toilette war gleich links neben dem Gebäude im Hof


dieses Bild wurde von einem Fotografen gemacht
die Tafel und der feine Griffel gehörten mir aber nicht
wir schreiben mit Schiefergriffeln
das kratze fürchterlich und hinterließ auch Rillen auf der Tafel ..denn wir Schulanfänger drückten noch kräftig auf 😉

im Sommer gab es ein Kinderfest auf dem Ballast(Blas) Berg
wir wurden fein angezogen und die Eltern bastelten für uns so einen "Stecken" der mit Bändern und Blumen geschmückt wurde
nach Klassen getrennt gab es lustige Spiele

Eierlaufen .. Sackhüpfen .. Volkstanz

besonders "gemein" "Wurstschnappen" aber mit Gebäckkringeln
ich wollte schon gerade die Hand zur Hilfe nehmen ..was natürlich verboten war 😸

und dann wurde mir meine (vielleicht angeborene  😉) Entscheidungsschwierigkeit
zum Verhängnis ..es gab ein Kiste mit lauter hübschen kleinen Dingen die damals ein Kinderherz höher schlagen ließen ..jeder durfte sich etwas herausnehmen.. Seifenblasen .. kleine Geldbörsen.. Stifte ..usw.
ich konnte mich einfach nicht entscheiden und so nahmen die Anderen Stück für Stück heraus und am Ende musste ich nehmen was übrig blieb
was es letztendlich war weiß ich gar nicht mehr

das muss ein Jahr später gewesen sein..ich glaube es gab auch einen Umzug der Kinder durch das Viertel ..das ist auch ein Bild vom Fotografen

bei den Schulaufgaben..anscheinend hatten wir da schon ein Heft ..

mitten im 2. Schuljahr erfolgte dann der Umzug nach Bingerbrück
mein Vater war schon fast 2 Jahre alleine dort ..er hatte ein privates Zimmer..
wir haben ihn dort 2 oder 3 mal besucht ..
als die Wohnungen für die Eisenbahner fertig waren zogen wir nach..
und kamen ins Paradies.. eine Wohnung ganz für uns alleine ..
mit 3 Zimmern und Bad
nie mehr die Treppe runter auf´s Klo 😉
und richtig baden..
jetzt musste ich natürlich auch in die Schule..
und da passierte meiner Mutter gleich ein gravierender Fehler
sie ging einfach in die Schule.. suchte sich den Klassensaal wo eine 2 drauf stand
und sagte dem Lehrer (oder war es eine Lehrerin)
wir sind neu hier.. das ist meine Tochter und sie kommt jetzt hier zur Schule
ich durfte gleich da bleiben
Tage später wurden die Formalitäten erledigt und da stellte sich heraus
ich war bei den Evangelischen eingeschult worden 😮
so musste ich in den untersten Stock umziehen in die katholische Klasse
und schon hatte ich meinen Makel weg.. Flüchtlingkind und dann noch bei den Evangelischen
ich wurde geschnitten und böse angemacht (gemobbt sagt man heute dazu )
man schimpfte mich "Kartoffelkäfer" damals wußte ich gar nicht so genau warum..
das einzig Nette war der Lehrer ..Herr Elz

ich schloß mich anderen Mädchen an die auch oft gehänselt wurden
wir standen in der Pause dann auf dem Schulhof mit dem Rücken an der Wand
so konnte uns keiner schubsen und an den Haaren oder Kleidern ziehen ..
mit einem Jungen der es besonders doll trieb geriet ich einmal so aneinander dass ich ihm mit voller Kraft die Hand zerkratze ..
er hatte 4 rote Striemen ..seit der Zeit ließ er mich aber in Ruhe und rief nur aus sicherer Distanz .. Kratzbürste  😉
das Schulsysthem war "merkwürdig" ..ich kannte sowas ja nicht
1. und 2. Schuljahr wurde zusammen unterrichtet.. Jungs und Mädel in einem Klassenraum
aber ev. und kth.  getrennt
3. + 4. Schuljahr war auch zusammen
ab 5. Klasse wurden die Jungen und Mädchen getrennt und nun waren 4 Jahrgänge in einer Klasse
bei den Evangelischen war es sicher genau so
Im 3. Schuljahr wechselte der Leher
Herr Gores war ein "robuster" Mann etwas klein vielleicht  rundlich mit wenigen Haaren noch
es wurde gemunkelt er hätte im Krieg einen Kopfschuss gehabt ..
ich weiß nicht ob es stimmt
er war jedenfalls sehr streng und er hatte einen Rohrstock !!!!
Man bekam ihn auch bei Nichtigkeiten über die Finger gezogen
die Buben mussten sich vorne über die Bank legen und bekamen Schläge auf das Hinterteil ..
ich wusste einmal bei einer Rechenaufgabe nicht schnell genug die Antwort und schon war der Rohrstock in Aktion
daheim traute ich mich aber nicht  etwas zu sagen..
auf einen farbigen Jungen der in unserer Klasse war .. Gernot ..(ich glaube so hieß er)
 hatte er es besonders abgesehen
doch einmal wurde es dem wohl zu viel.. er lief zur Klasse hinaus und rief.. das sage ich jetzt meiner Oma
der Lehrer lachte noch.. aber nicht lange.. kurze Zeit später stand die Oma im Schulsaal mit nasser Schürze denn sie kam direkt aus der Waschküche ..
SIE schlagen mir den Jungen nicht mehr.. der ist geschlagen genug ..
(was sie damit meinte erschloß sich mir erst später)
der Lehrer lief rot an.. tat aber keinen Mucks ..
die Corrage dieser kleinen Frau hat mich damals sehr beeindruckt ..
und trotzdem habe ich diesen Lehrer manchmal daheim besucht ..warum weiß ich nicht ..vielleicht tat er mir Leid weil ihn keiner mochte ..dort war er viel freundlicher

in der 5. Klasse waren wir wie beschrieben dann 4 Klassen in einem Raum..
natürlich war ich mit den Ohren immer oben bei den Ältern .. das war viel interessanter 😉
doch so lernt man nicht unbedingt das was man lernen soll
und was ich aufbekam nahm ich auch nicht immer wahr ..
so sollten wir einmal einen Aufsatz schreiben.. oh Schreck .. ich hatte keinen geschrieben
und dann kam ich auch noch dran vorzulesen obwohl ich mich ganz klein gemacht hatte..
was tun..
ich nahm also das leere Heft und begann vorzulesen..(im Geschichten erfinden war ich immer gut 😉)
eine Weile ging das auch prima.. doch dann verlor ich den Faden .. und flog auf 😉
da beschlossen meine Eltern mich nach der 5. Klasse auf das Mädchengymnasium zu schicken
es kostete noch 50 DM Schulgeld im Monat ..viel Geld für sie
aber es war eine private Schule der englischen Fräulein 
leider ging eine meiner Widersacherinnen auch mit und kam auch noch in meine Klasse
es war schon eine Umstellung .. es war zwar nur noch eine Unterrichtsstufe im Raum
aber je ca. 40 Mädchen in 2 Klassen
diesmal schaffte ich es aber mir Respekt zu verschaffen denn diese eine dachte es gänge so weiter wie bisher und versuchte andere Mitschülerinnen gegen mich zu beeinflussen
sie war dann auch im nächsten Jahr weg.. ich glaube sie blieb sitzen ..
da meine Noten gut waren bekam ich nach einem halben Jahr ein Stipendium und es musste nichts mehr bezahlt werden.. danach fiel es ganz weg
nach 2 Jahren hatte sich die Schülerzahl halbiert und wenn ich richtig informiert bin haben gerade 8 (von 80 )von uns das Abitur gemacht
Hildegardisschule
so sah sie auch zu meiner Zeit noch weitgehends aus.. nur mit der Hauswirtschaftsschule hatten wir wenig  zu tun
eigentlich war die Schulzeit langweilig  ..keine großen Klassenfahrten wie heute..es gab Wandertage und auch mal einen Tagesausflug
das Größte waren die Exerzitien .. 3 Tage mit Übernachtung


Ich schlängelte mich dann bis zur mittleren Reife so durch ..
sicher hätte ich mit mehr Einsatz besser sein können ..das hat mir die Direktotin Mater Letitia auch einmal eindrücklich in einem Gespräch zu verstehen gegeben ..
aber ich war immer nur da gut wo mich etwas interessierte
das waren die Naturwissenschaften.. Musik und Kunst .. in Sport war ich eine Niete ..
Englisch und Französich  mochte ich gar nicht und so wechselten sich beide Sprachen im Zeugnis oft mit 4 und 5 ab 😎
das Interessanteste an der Schule war aber die Bibliothek die in einem Räumchen unter der Treppe lag.. wir durften uns (nach Jahrgang) dort Bücher ausleihen
ich glaube ich habe sie fast alle gelesen ..
ich las in der Pause.. ich las in der Stunde unter der Bank.. nach der Schule ..
dann rannte ich im Galopp heim
denn dort hatte ich schon Leseverbot ..ich durfte nur noch 2 Bücher pro Woche mit bringen  ..

da waren wir nur noch ca. zwanzig
dann war die Schulzeit beendet
dachte ich
der Abschlussball markierte gleichzeitig den Abschied von der Schule und einen neuen Lebensabschnitt
ich hatte mich bei der Firma Böhringer in Ingelheim für eine Ausbildung als Chemielaborantin beworben .. und war auch angenommen worden ..
doch hatte ich gerade meinen späteren Mann kennen gelernt .. der lag meinen Eltern in den Ohren dass das so ein gefährlicher Beruf wäre..
er hatte eine Bekannte die dort eine Quecksilbervergiftung erlitten hatte
die Folge war.. ich durfte die Stelle nicht antreten ..
heute denke ich er wollte nur nicht dass ich einen Beruf erlerne
er wollte mich für sich
ich war wütend.. konnte aber nichts machen denn ich brauchte die Unterschrift meiner Eltern
(von meinem Vater erfuhr ich dieser Tage dass auch eine Bekannte meiner Mutter da wohl "mitgemischt" und meine Mutter beeinflusst hatte  )
ich wechselte dann nach Mainz auf die Frauenlobschule.. eine Frauenberufsfachschule
doch da hielt ich es auch nicht lange aus..es machte mir keinen Spaß mehr obwohl ich da sehr nette Mitschülerinnen hatte
ich schmiss also hin..meine Eltern meinten es wäre vielleicht sinnvoll in einen Haushalt zu gehen
sie hatten in einer christlichen Zeitung eine Anzeige gesehen
so kam ich in einen Haushalt nach Düsseldorf
doch dass ist eine andere Geschichte 😉
dort blieb ich auch nur ein halbes Jahr
und da ich dann nichts mit mir anzufangen wusste..
habe ich geheiratet ..hähähä..
ich war gerade mal 18 und brauchte auch da die Unterschrift meiner Eltern 
😎😎😎

verlinkt zu
Le monde de Kitchi Zehn Fakten über mich und den Schulanfang

Kommentare:

  1. Mit Spannung gelesen! Vieles so bekannt ( der Rohrstock, die Lehrer mit "Kriegsschäden", das Klassenbild, die jahrgangsübergreifenden Klassen, die Nonnenschule ), vieles aber auch so ganz anders. Aber wie es sich damals angefühlt hat, in jenen Anfangsjahren der Republik, das spüre ich....
    Danke fürs Mitmachen!
    Alles Liebe!
    Astrid

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  2. das war eine Zeit in Flensburg war die Einschulung so schön aber dann was du erlebt hast schon schlimm dieses aussereinander halten von Religion und wo man er stammt.
    Vielleicht wäre alles anders gelaufen schulisch wenn dieses Mobbing nicht gewesen wäre... Bücherwurm also warst du immer zu. Hast dich selbst weiter gebildet damit *zwinker*.
    Du hast das so spannend und lebendig erzählt mit deinen Fotos dazu, klasse !
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
    Lieben Gruss Elke

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  3. Liebe Rose,
    das habe ich gestern abend schn gelesen und heute morgen wieder. Ja, da kommen auch bei dir Erinnerungen bei mir auf. Lehrer, die die sog. Schnellbleiche gemacht haben und auch eine Vergangenheit hatten, kath. Pfarrer usw. Der Rohrstock, der mit allerdings nicht getroffen hat, wohl aber die Jungs in der Klasse, die sogar manchmal die Hosen runterziehen mußten und dann auf den Popo bekamen. Hosen runterlassen deshalb, weil man bei den damals getragenen Lederhosen die Schläge nicht gespürt hat.

    Drei Jahre vor mir bist du eingeschult worden, ja, da kommen schon Erinnerungen auf.

    Es ist wieder mal interessant, wie Jeder die Schulzeit erlebt hat.

    Ein schönes Wochenende und einen lieben Gruß Eva

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  4. Liebe Rosi,
    das sind alles sehr interessante Erinnerungen.
    Ich bin erst 1966 eingeschult worden, aber auch wir schrieben im ersten Schuljahr noch auf Schiefertafeln mit Griffel. Wenn ich nicht schön genug schrieb, wischte es meine Mutter wieder weg. Also gab ich mir sehr große Mühe, außerdem wusste ich in diesem zarten Alter schon, dass ich einmal Lehrerin werden wollte. Das habe ich ja dann auch in die Tat umgesetzt.
    Mein erstes Schuljahr war ein Kurzschuljahr. Als ich nach der 10. Klasse auf eine andere Schule kam, um dort das Abitur zu machen, lernte ich schon am ersten Tag meinen Mann kennen. Aber davon und von vielen anderen Dingen habe ich ja schon in meinem Blog berichtet.
    LG und ein schönes Wochenende
    Astrid

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  5. mein gott! das hört sich aber schwer nach 19.jahrhundert an!!!
    dabei dachte ich dass es im wirtschaftswunderland zu dieser zeit schon viel fortschrittlicher zuging - dagegen kommt mir die frühe DDR ja supermodern vor :-D
    xxxx

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  6. Sehr unterhaltsam war Deine Schulgeschichte, liebe Rosi, und die berufliche Karriere endete im Hafen der Ehe. Damals waren andere Zeiten. Bei Mädchen hieß es doch immer: 'Was brauchst du einen Beruf? Du heiratest doch sowieso.' Noch in den späten 60ern war es so, dass Frauen mit der Eheschließung ihren Beruf aufgaben und nur für den Mann da waren, selbst wenn es noch keine Kinder gab. Wenn es anders war, wurde man gefragt: 'Sag mal, kann dein Mann dich nicht ernähren?' - Am meisten hat mich die Oma mit der nassen Schürze beeindruckt. Toll, dass der Enkel wusste, dass sie hinter ihm steht. Diese Frauen hatten den Krieg überlebt. Die konnten auch mit solch einem intoleranten Lehrer fertig werden. Übrigens bin ich auch in Schleswig-Holstein zur Schule gegangen. Schulgeld musste man damals fürs Gymnasium nicht bezahlen. Aber bis nach Husum kostete eine Monatskarte 25 Mark. Das war das Geld, was meiner Familie damals zur Verfügung stand. - Danke für Deinen Bericht, der mich an vieles erinnert hat. - Ich dachte, Du meinst die Hildegardisschule in Münster/ Westfalen. Obwohl evangelisch, habe ich bei den kath. Schwestern nach dem Kochbuch der Hildegardisschule als 'Verlobte' das Kochen gelernt. Ich schaue heute noch ab und zu in dieses tolle Kochbuch.
    Ein schönes Wochenende und liebe Grüße,
    Edith

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    1. ja..
      Mädchen wurden in der Berufswahl nicht so unterstützt
      allerdings waren meine Freundinnen zum Teil in der Lehre z.B.als Verkäuferinnen
      vielleicht hätte ich weiter zur Schule gehen sollen..
      aber ich war zu geren draussen und das Lernen vom Schulwissen machte mit einfach keinen Spaß ;)
      da meine Kinder auch ziemlich schnell aufeinander folgten war auch keine Rede mehr von Arbeiten gehen oder Beruf
      mein Mann hätte es auch nie erlaubt
      er war der Ernährer..
      so war das zu der Zeit
      heute würde sich ds keine mehr gefallen lassen ;)
      die Schule war ein private ..darum kostete sie
      es gab noch ein staatliches Gymnasium auf das vorwiegend Jungen gingen
      liebe Grüße
      Rosi

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  7. Liebe Rosi,
    das sind überaus interessante Erinnerungen und dazu auch noch tolle Fotos, die du mit uns teilst. Ich werde mir das wohl mehrfach durchlesen - Wahnsinn! Aber irgendwie muss es doch möglich sein, etwas über deine erste Schule in Flensburg herauszubekommen. Das mit der Ausbildung und deinem späteren Mann ist schon heftig. Erst ab 1977 - also ein Jahr nach meinem zahnärztlichen Staatsexamen! - durften Ehemänner den Frauen beim Beruf nicht mehr reinreden. Ich glaube, ich war mir dessen damals überhaupt nicht bewusst. Aber es war auch glücklicherweise nie ein Thema. Ich habe überhaupt keine Fotos aus meiner Schulzeit, zumindest nicht aus den frühen Jahren. Und das verwundert mich sehr, weil mich mein Vater vorher ständig fotografiert hat. Seltsam.
    Liebe Grüße
    Elke
    __________________
    mainzauber.de

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    1. direkt über die Schle gibt es schon Infos
      dass es eine Volksschule war
      ob sie allerdings damals wie ich in Erinnerung hatte nur für Mädchen war konnte ich nicht in Erfahrung bringen
      in meinem Kopf spukt auch noch eine Jungenschule herum..;)
      vielleicht wurde es dann ja auch geändert als ich nicht mehr dort war
      liebe Grüße
      Rosi

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  8. Liebe Rosi,
    das war für mich sehr interessant, ich bin ja erst 1970 eingeschult worden, da war vieles schon anders, aber das in der Grundschule alle Klassen in einem Raum unterrichtet wurden, kannte ich aus Erzählungen meines Vaters.
    Ich lese immer gerne "Augenzeugenberichte", danke dafür.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  9. Hallo liebe Rosi,

    da hast Du uns ja schöne Eindrücke von Deinem Schulaltag gezeigt und toll, dass Du noch Fotos aus dieser Zeit hast. Mein Beitrag zu Astrids Thema ist schon längs fertig nur hab ich noch keine Bilder, die ich dazupacken kann, aber es wird.

    Liebe Grüße, Burgi

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  10. Liebe Rosi,
    Du hast ja unheimlich viele Fotos von Deiner Schulzeit.
    Ich muss mal bei mir schauen, aber das sind nicht viele.
    Gerne möchte ich aber auch da mitmachen.
    Und was Du noch alles weißt...
    Danke für die schönen Gedanken, ganz liebe Grüße
    Nicole

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  11. Interessant, wie es zu deiner Zeit noch in der Schule war...sehr streng und mit Rohrstock. verhauen. Ich kenne das zum Glück nur aus Erzählungen vom Schwiegervater. Ich bin froh, dass es unsere Kinder heute besser haben und dass sie gerne in die Schule gehen. In Bayern ist allerdings der Schulstress teilweise extrem. Das ist wieder ein Nachteil der heutigen Zeit.
    LG Sigrun

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  12. Gut, dass es damals schon Menschen wie die Oma des Jungen gab, die sich mit ihrer ganzen Menschlichkeit für ihren Schutzbefohlenen einsetzte. Damals war man den Lehrkräften mit Haut und Haaren ausgeliefert.
    Deinen Post habe ich mit Gänsehaut gelesen.
    glg Susanne

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  13. Liebe Rosi,
    was warst du für ein hübsches Schulmädel! DIe Fotos von dir sehen entzückend aus. Die Schilderugnen über deine Schulzeit hingegen zeigen, dass die Zeiten doch sehr häufig keineswegs einfach und erfreulich waren. Das mit dem "Mobbing" in der Schule kenne ich als Rothaarige aus den 1960ern allerdings auch. Zum Glück gab's bei uns aber keine Rohrstock-Lehrer mehr. Gut, dass es die Oma von Gernot mit dem Lehrer aufnahm - damals waren viele Eltern und Erziehungsberechtigte ja noch der Meinung, dass "der Lehrer immer recht" hat...
    Herzliche Rostrosen-Sonntagsgrüße,
    Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2017/09/enkelkatzen-efeu-und-selbstgefarbe.html

    PS: Zu deinem Kommentar bei meinem "Kreuzfahrt-Post" habe ich dir auch eine Antwort geschrieben, ich füg sie dir hier noch rasch ein:

    Liebe Rosi,
    ein richtiger "Zwang" ist es nicht, es wird auch nur als "Empfehlung" ausgesprochen. Im "Restaurant-Speisesaal" richten sich aber doch relativ viele Gäste danach bzw. bemühen sich zumindest, HALBWEGS elegant zu sein. Ich denke mal, vielen macht es Spaß, sich abends in Schale zu werfen. Es gibt auf jedem Schiff aber auch "Buffet-Speisesäle", und da gibt es so etwas wie eine Kleiderordnung überhaupt nicht (mal abgesehen davon, dass Badekleidung auch dort nicht erwünscht ist ;-))
    Alles Liebe, Traude

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  14. Great post!
    Can you follow me? I follow you :)

    Have a nice day!
    murasakiiroanu.blogspot.com

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  15. Hallo Rosi,
    ja, das waren damals besondere Zeiten. Alles kommt mir sehr bekannt vor. Ich bin 1951 eingeschult worden. Klar gab es welche mit dem Rohrstock. Ich habe mal Schläge mit dem Lineal auf die Finger bekommen.
    Für Frauen waren es nach der Schule keine leichten Zeiten.
    Nein, schön war vieles nicht.
    Liebe Grüße
    Renate

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  16. Was für wunderbare Fotoaufnahmen aus einer anderen Zeit, weit weg von unserem schnellen Alltag heute, so scheint es mir. Du warst so ein hübsches Schulmädchen. Auch das Foto vom Kinderfest ist zauberhaft, die Kränze in den Haaren sind bezaubernd.

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  17. Liebe Rosi,

    das sind ja ganz wunderbare Erinnerungsfotos von dieser Zeit. Ich mag die Geschichten auch gerne dazu lesen das hast Du so schön beschrieben. Ich bin 1970 in die Schule gekommen da gab es dann schon Hefte und keine Tafeln mehr. Danke für diese persönlichen Einblicke.

    Herzliche Grüße
    Kerstin

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  18. Es ist einfach unglaublich, liebe Rosi, welchen Einfluss Eltern und (vor allem) die Ehemänner auf die Frauen hatten! Ich bin richtiggehend empört! Wie gut, dass die Zeiten (hier wenigstens zum Positiven) geändert haben. Liebe Grüße und einen schönen Start in die neue Woche. Herzlichst, Nicole (die sich über die hübsche Frisur am Schulanfang gefreut hat, meine Mutti hatte die gleiche Frisur ;))

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  19. Spannende Schul-Geschichten erzählst du da aus den frühen 50 er Jahren, und du kannst sie noch so toll bebildern. Dass dir verwehrt wurde deinen Wunschberuf zu lernen, ist allerdings sehr schade. Aber neugierig bist du geblieben, und Lesen bildet auch ungeheuer! Ich bin ja erst 1960 eingeschult worden, in der DDR, und habe Schiefertafel und jahrgangsübergreifende Klassen nie erlebt. Und dass auch wir Mädchen einen Beruf lernen, war so sicher wie das Amen in der Kirche. So schnell ändern sich dann die Zeiten. Lieben Gruß Ghislana

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  20. Liebe Rosi,
    das hat sowohl großen Spaß gemacht als auch nachdenklich gestimmt und war sehr interessant! Was waren das doch für Zeiten! Und das Frauen nicht selbständig entscheiden durften ist heute (zum Glück) unvorstellbar!
    Viele liebe Grüße, Anke

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  21. Mensch wie interessant! Toll zu lesen, und dass Du noch so viele Bilder hast und zeigst, herzlichen Dank für den spannenden Post. Viele Grüße, Eva

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