am 13. März um halb 11 auf der Fähre
Gesindehaus und Remise
Werkstadt
Scheune
Hühner und Taubenhaus
das war eine Gerberei und weil die Brentanos sich von dem Gestank genervt sahen kauften sie sie 😉
sie wird heute für Veranstaltungen genutzt
unsere älteste "Mitreisende" ließen wir dort da sie die Treppen nicht steigen kann
dort hatte sie es warm und war in Gesellschaft 😉
dann ging es los.. wir hatten ja eine Führung gebucht
wir erfuhren weniger über Clemens als über die Frauen der Brentanos
der "Gründer" der Familie war Peter Anton Brentano der 20 Kinder hatte von denen 14 das Erwachsenenalter erreichten.. er war 3 mal verheiratet
seine zweite Frau.. Maximiliane war erst 17 als er sie ehelichte
und wurde Stiefmutter von 5 Kindern
und starb kurze Zeit nach der Geburt ihres 12. Kindes .. mit 37 Jahren
sie war die Mutter von Clemens und Bettine (spätere Bettine von Arnim )
und das sein "Arbeitszimmer"
die Räume betritt man direkt vom großen Saal aus
es gefiel im dort ..doch da Bettine ihm sehr zusetzte mit iher Verehrung
mied es später den Kontakt
Scherenschnitt von Bettine
sehr tragisch dass sie sich unten am Rhein wohl aus Liebeskummer das Leben nahm
und fand heraus dass die Farben "Pariser Grün" enthielten
diese Farbe war arsenhaltig
der gußeiserne Ofen wurde vom dahinterliegenden Zimmer aus befeuert
ich habe schon ewig keinen Huflattich mehr gesehen
wir holten unsere "Mitstreiterin " in der Info ab ..
doch davon später
dann habe ich noch ein paar Blümchen 😉
die Tulpen sind durch die Kälte kurz geblieben..aber das macht ja nichts
verlinkt zu































































Das ist ja ein interessanter Ausflug gewesen! So ein großes Anwesen! Die Familie war ja schon ein Phänomen in jener Zeit und wohl so berühmt-berüchtigt wie die Kardashians ( nur geistig sehr viel potenter ). Zwei Frauenporträts habe ich ja schon zu ihnen geschrieben, die Günderode steht auch immer auf meiner Agenda.
AntwortenLöschenDieses "Pariser Grün" ist schon eine üble Sache gewesen und hat zu vielen Vergiftungen, auch mit tödlicher Wirkung geführt.War aber so ein schöner Farbton!
Ostermontagsgrüße!
Astrid
...Rosi, thanks for taking me along on this beautiful journey!
AntwortenLöschenWas für ein wunderbarer Ausflug, liebe Rosi. So viele sehenswerte Bilder! Ich mag so Blicke in die Vergangenheit sehr gerne! Und die Tapette ist mit Arsen gefärbt? Herrje..!! Sowohl für die "Arbeiter" als auch für die Bewohner. Danke fürs Mitnehmen. Herzlichst, Nicole
AntwortenLöschenDie wussten zu leben und hatten das nötige finanzielle Polster. Allerdings läuft es mir immer kalt den Rücken herunter, wenn ich lese, was die Frauen damals mit den vielen Geburten mitgemacht haben und nicht selten dabei gestorben sind. Ein Hoch auf die moderne Empfängnisverhütung!
AntwortenLöschenHerzliche Grüße – Elke
Liebe Rosi,
AntwortenLöschenist das ein tolles Anwesen ... alleine der Treppenaufgang in dem Haus ist ja wunderschön.
Ganz verliebt bin ich in die Scherenschnitte von Bettine. So filigran ... ein Traum.
Danke fürs Zeigen der Fotos.
Herzliche Grüße
Jutta
Moin liebe Rosi,
AntwortenLöschenein toller Ausflug in die Vergangenheit... schöne Bilder hast du mitgebracht. Ich mag solche Einblicke in die Vergangenheit.
Und ein kleinen Tulpenstrauß hast du dir auch mitgebracht, so kommt etwas Frühling in dein Haus.
Liebe Grüße
Birgit
Hallo Rosi, welch ein wundervoller Ausflug. Da wird es in dem Haus viel Leben gegeben haben bei so vielen Kindern. Nicht zu vergessen, das Personal, das erforderlich war um einen solchen Haushalt zu führen. Eine Gerberei in der Nachbarschaft hätte ich zu früheren Zeiten auch nicht gerne gehabt.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Renate
Danke, daß Du uns immer so schön bebildert mitnimmst!😍🤗
AntwortenLöschenLiebgruß
Tiger
🐯
Das war sicher für Euch ein ganz wunderbarer Ausflug. Schön, dass Du uns mitgenommen hast zu eier der bekanntesten Familien Deutschlands.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Nina
Liebe Rosi,
AntwortenLöschendas sieht nach einer spannenden Zeitreise aus! Ich weiß zu wenig über die Brentanos oder über Bettina von Arnim, aber du hast mich neugierig gemacht; ich werde nachher ein bisschen nachlesen... Dank Internet ist Bildung heutzutage ja recht einfach nachzuholen 😅 Die arme Maximiliane! Erst 17 bei der Eheschließung, gleich 5 Kinder großzuziehen und dann 20 Jahre lang Gebärmaschine, um letztendlich daran zu sterben. Da bin ich schon froh, im Jetzt und Heute zu leben.
Schöne Tulpen!
Alles Liebe, Traude
Liebe Rosi, das ist bestimmt nur ein Tippfehler, aber die Dame hieß Bettina von Arnim. Meine Mutter hat früher sehr viele Führungen rund um Goethe in Weimar gemacht und stapelweise Bücher über ihn gelesen, daher bin ich zum Teil auch mit den Personen um ihn herum vertraut.
AntwortenLöschenMein Sohn ist vor kurzem nach Frankfurt gezogen....dort gibt es auch ein Brentano-Haus, das nur bei Veranstaltungen geöffnet hat. Dort steht der berühmte Gingko-Baum, der Goethe zu seinem Gedicht darüber inspiriert haben soll. Ich hoffe, wir schaffen mal einen Besuch dort hin. LG Sigrun
Bettine stimmt schon.. es gibt beide Lesarten .. ;)
Löschenin Weimar steht auch ein Ginkgo von dem es heißt
er hätte Goethe inspiriert.. von dem in Frankfurt wußte ich gar nichts.. aber in Frankfurt lebte ja die Familie Brentano ..
Östrich - Winkel war nur ein Sommerhaus
Hallo Rosi,
AntwortenLöschenich habe mich gerade in das Teppengeländer verliebt, was für eine tolle Arbeit und auch so wunderschön in Ordnung. Da zahlt man doch gerne den Eintritt. Aber auch das Geflügelhaus mit den kleinen Nistkästen (?) gefällt mir sehr gut.
Ein Tulpenstrauß darf auch bunt sein, dann kommt beim Betrachten doch richtig Freude auf.
Liebe Grüße
Arti